Bericht Forstmaschinen Profi: 25 Jahre August Huemer Forstmaschinen

August Huemer Forstmaschinen feiert Jubiläum. Seit seiner Gründung vor 25 Jahren hat sich August Huemer Forstmaschinen unter anderem als Vertriebspartner von Cranab- Forstkranen etabliert. Durch sein Engagement konnte sich das oberösterreichische Unternehmen einen guten Ruf erarbeiten.

Seit seiner Gründung vor 25 Jahren hat sich August Huemer Forstmaschinen unter anderem als Vertriebspartner von Cranab- Forstkranen etabliert. Durch sein Engagement konnte sich das oberösterreichische Unternehmen einen guten Ruf erarbeiten.

Die Firma August Huemer Forstmaschinen wurde im Jahr 2000 gegründet. In den ersten elf Jahren engagierte sich das Unternehmen für den Verkauf hochwertiger Forstmaschinen aus finnischer Produktion, aber auch österreichische Raupenharvester wurden anfangs vermarktet. Geänderte Ansprüche an Technik und Komfort sowie erweiterte Einsatzbereiche mit spezifischen Waldbodenverhältnissen führten 2005 dazu, dass Radmaschinen ins Portfolio aufgenommen wurden. Huemers Fachwissen und die jahrelange Erfahrung schätzen seine Kunden besonders bei Maschinenanschaffungen für den Einsatz am Hang, aber auch in der Ebene. Mit den Jahren erfolgte der kontinuierliche Ausbau des Unternehmens durch Erweiterung der Produktpalette mit namhaften Herstellern aus den Bereichen Forsttechnik und maschineller Holzernte. Einer der ersten war der schwedische Traktionskettenhersteller Nordchain (vormals Gunnebo). Im Jahr 2005 gab es erste Gespräche mit Cranab, was den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kran- und Greifer-Produzenten legte. 2006 kam schließlich der schwedische Bänderhersteller Olofsfors dazu. Im Laufe der Jahre folgten weitere bekannte Marken, die bis heute die Produktpalette ergänzen. Die Vorschubwalzen von Finnskogsvalsen vertreibt Huemer exklusiv in Österreich, diese werden unter anderem im Harvesterkopf Woody 60 eingesetzt. Wikers-Dieseltanks, Rud-Ketten, Haase- Windenseile, Iggesund-Harvesterschienen, Faofar-Kranwagen, Indexator-Rotatoren sowie Forstreifen von Alliance und Trelleborg sind Beleg für das vielseitige Produktprogramm. „Dank unserer jahrelangen Erfahrung im forstwirtschaftlichen und forsttechnischen Bereich liegt unsere besondere Stärke vor allem in der individuellen und fachkundigen Beratung bei allen Fragen rund um die motormanuelle und die vollmechanisierte Holzernte“, erzählt August Huemer.

Zu Besuch bei Huemers Kunden
Im Revier Eibenstock des Staatsbetrieb Sachsenforst treffen wir das Forstunternehmen Florian Haas. Die in Berganger in Bayern ansässige Firma erledigt hier die Holzernte. Gerückt wird mit einem vor kurzem erhaltenen Forwarder Komatsu 855. Beim Begehen der Rückegassen fällt ihr guter Zustand auf: Der Boden ist nicht aufgerissen und es gibt keine Fahrspuren. Das ist den überbreiten Moorbändern zu verdanken. Auch beim Rücken im Steilhang mit Traktionswindenunterstützung sind die Sumpfbänder montiert. Für die Ernte setzt das Unternehmen auf den österreichischen Raupenharvester-Hersteller MHT. Ein MHT182 sowie ein MHT183 mit einem extra breiten Laufwerk sind im Einsatz. Die Gassenabstände betragen zwischen 25 und 35 Metern, sie dürfen nicht verlassen werden. Die Bäume außerhalb der Kranreichweite des Harvesters übernimmt ein Beifäller motormanuell.

Olofsfors CoverX 180
Da Haas trotz immer häufigerer Niederschläge besonders bestandsschonend rücken wollte, bestellte man bei Huemer das „CoverX 180“. Dieses Olofsfors-Band ist eine Weiterentwicklung des seit 2018 erhältlichen CoverX. Während Moorbänder wie das Baltic gebogene Querplatten besitzen, sind diese beim CoverX flach. Das soll eine größere Aufstandsfläche und mehr Bodenschonung mit sich bringen. Die mittige Vertiefung verspricht einen guten Grip zwischen Reifen und Platte. Das scharfkantige Wellenprofil am Rand der Platten soll eine gewisse Traktion im Gelände gewährleisten. Dieses Bogieband bietet Olofsfors für den Einsatz auf extrem nassen Böden jetzt auch mit einer Plattenbreite von 180 Millimetern an. Das CoverX 180 mit einer Außenbreite von 920 Millimetern soll zehn Prozent mehr Auflagefläche bieten als ein herkömmliches Band mit einem Meter Breite. Der bekannte nordschwedische Bänderhersteller Olofsfors AB bietet für praktisch jeden Bodentyp und jede Beschaffenheit das passende Eco- Tracks-Band: 16 verschiedene Modelle für alle Maschinentypen und Größen sind im Programm. Nicht nur für Österreich Auch die Nachbarländer wie Deutschland und Italien werden von Huemer Forstmaschinen betreut. „Der Standort der Firma ist in Walding, zehn Kilometer nördlich von Linz – eine zentrale Lage, die für eine prompte Ersatzteilversorgung sehr wichtig ist“, betont der Unternehmer aus Oberösterreich und ergänzt: „Vom benachbarten Niederösterreich ist man in circa einer Stunde bei unserer Firma, ebenso können die Kunden aus dem Bayerischen Wald durch die kurze Entfernung sehr gut versorgt werden.“

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